Biologieunterricht im Freien

Biologieunterricht im Freien: Stiftung Märkte fürs Leben vertieft Umweltbildung mit der Klasse 5c des Gymnasiums Lappersdorf

Die Stiftung Märkte fürs Leben hat gemeinsam mit der Klasse 5c des Gymnasiums Lappersdorf eine praxisorientierte Biologiestunde auf dem Außengelände des Netto-Markts in Lappersdorf gestaltet. Ziel der Veranstaltung war es, die Bedeutung biodiversitätsfreundlicher Außenflächen im Umfeld moderner Lebensmittelmärkte erfahrbar zu machen und ökologische Zusammenhänge direkt vor Ort zu vermitteln.

Unter der fachkundigen Anleitung des Landschaftsgärtners Claus Gartner erkundeten die Schülerinnen und Schüler die vielfältigen Maßnahmen, mit denen der Marktstandort zur Förderung lokaler Artenvielfalt beiträgt. Dazu zählen heimische Sträucher und Hecken, strukturreiche Totholzbereiche, Sandlinsen sowie artenreiche Blühflächen. Gartner erläuterte, welche Rolle solche Habitatflächen für verschiedene Tier- und Insektenarten spielen und wie selbst kleine Flächen ein wertvoller Beitrag zur ökologischen Stabilität eines Standorts sein können.

Im Anschluss arbeiteten die Schülerinnen und Schüler in Gruppen zu zwei Themenbereichen: der Zukunft von Supermärkten und der Förderung von Biodiversität am eigenen Gymnasium. Die Entwicklung kleiner Skizzen und Ideen zeigte, wie kreativ Kinder und Jugendliche Nachhaltigkeitsthemen aufgreifen, wenn sie reale Beispiele aus ihrer Umgebung kennenlernen. Die Doppelstunde verdeutlichte, wie wirkungsvoll sich schulischer Unterricht mit konkreten Einblicken in die Praxis verbinden lässt.

Für die Stiftung „Märkte fürs Leben“ ist diese Form der Umweltbildung ein zentraler Bestandteil ihres Engagements. Sie zeigt jungen Menschen, dass selbst alltägliche Orte wie ein Lebensmittelmarkt wichtige Funktionen für Natur- und Artenschutz übernehmen können – und dass nachhaltige Standortentwicklung auch im direkten Lebensumfeld sichtbar wird. Ein besonderer Dank gilt der Firma Netto Marken-Discount und der Bäckerei Wünsche, die den Termin unterstützt und für das leibliche Wohl der Gruppe gesorgt haben.