Besuch der Uni Regensburg und Kansas City: Wie nachhaltiges Bauen in der Praxis aussieht
Regensburg, 21.05.2026
Eine Delegation von Nachhaltigkeitsstudierenden der Universitäten Regensburg und Kansas City besuchte RATISBONA Handelsimmobilien in Regensburg. Gemeinsam sprachen sie über Kreislaufwirtschaft, graue Energie und die Frage, was ein Gebäude wirklich können muss, wenn man es zu Ende denkt.
Ermöglicht hat den Besuch das interdisziplinäre Zusatzstudium "Nachhaltigkeit gestalten" der Universität Regensburg. Das Programm bringt Studierende unterschiedlicher Fachrichtungen zusammen und setzt auf einen klaren Grundsatz: Nachhaltige Entwicklung braucht Lösungsorientierung, und die entsteht im Austausch mit der Praxis. Die Nachhaltigkeitsabteilung rund um Prof. Dr. Andreas Roider und Karoline Ströhlein kontaktierte dafür die Stiftung Märkte fürs Leben.
Empfangen wurden die Studierenden von Sebastian Schels, Geschäftsführer von RATISBONA Handelsimmobilien und der Stiftung Märkte fürs Leben. Er gab einen ersten Überblick über das Selbstverständnis beider Organisationen.
Den inhaltlichen Einstieg übernahm Frank Schlieder, Öffentlichkeitsarbeit. Er führte die Gruppe durch die Geschichte des deutschen Supermarkts, von den ersten Selbstbedienungsläden der Nachkriegszeit bis zum heutigen Vollsortimenter, und zeigte, wie sich der Markt strukturell entwickelt hat. Wer versteht, wie das System gewachsen ist, erkennt klarer, an welchen Stellen echte Veränderung möglich ist.
Simone Huber aus der technischen Entwicklung präsentierte anschließend, wie RATISBONA seine Bauweise weiterentwickelt. Holzkonstruktion, Cradle to Cradle, konsequentes Design by Disassembly: Gebäude werden so geplant, dass ihre Materialien am Ende der Nutzungszeit vollständig rückgebaut und wieder in den Kreislauf zurückgeführt werden können.
Die Fragen der Studierenden kreisten um drei Themen: Wie lässt sich Zirkularität im Bauwesen tatsächlich umsetzen? Wie verhalten sich CO₂ Emissionen über den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes? Welche Rolle spielen gesunde, natürliche Materialien, für das Gebäude selbst und für die Menschen, die darin arbeiten?
Genau diese Fragen beschäftigen RATISBONA seit Jahren. Dass sie heute in Hörsälen in Regensburg und Kansas City gestellt werden, ist ein gutes Zeichen. Denn Studierende, die heute so fragen, treffen morgen Entscheidungen, in Unternehmen, Kommunen, Planungsbüros. Begegnungen wie diese sind ein kleiner, konkreter Beitrag dazu, dass besseres Bauen schneller zur Normalität wird.
Mehr Einblicke in den ersten von Ratisbona Handelsimmobilien nach Cradle-to-Cradle-Prinzipien gebauten Supermarkt in Europa finden sich auf einer eigenen Website dazu.
Mehr Informationen zu den aktuellen Nachhaltigkeitsanstrengungen der Universität Regensburg finden sich hier.